Texte gegen den Krieg

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24.02.2022. Der Tag, der vielleicht bald oder jetzt schon in die Geschichte eingehen wird.

Russische Truppen marschieren in die Ukraine ein. Vorher noch so unvorstellbar und jetzt schon Wirklichkeit. Ebenso unvorstellbar, dass schon ein paar Flugstunden entfernt hunderte Menschen gerade ihr Leben verlieren. So fern und doch so nah.

Ob direkt oder indirekt, wir sind irgendwie alle davon betroffen. Wir können spenden, beten, helfen, demonstrieren oder uns darüber austauschen, aber was bleibt ist das Erstaunen oder der Schock.

Man fragt sich, wie im 21. Jahrhundert noch solch ein Angriff verübt werden kann. Ein Eingriff in den Frieden in Europa und, durch das Drohen mit Nuklearwaffen, auch in den Frieden der Erde. Von Frieden auf der Erde kann man nicht immer sprechen, denn auf der Erde herrschte schon immer irgendwo Krieg. Dieser Krieg war aber noch nicht so nah in den letzten Jahren. Unbegreiflich ist, dass eine Person so viel anrichten kann.

Aus den vergangenen zwei Weltkriegen muss man wohl etwas gelernt haben. Etwas Mitgefühl für die unschuldigen Menschen.

Kriege sind grausam, das wissen vor allem Leute aus der Generation des zweiten Weltkrieges. Keiner möchte einen dritten Weltkrieg. Die jüngere Generation hat solch einen Fall größtenteils auch noch nicht erlebt.

Schnell macht sich Angst breit, doch die Anteilnahme war auch noch nie so groß.

Leute wehren sich und fordern, dass dieser Krieg gestoppt werden muss. Sogar in Russland – trotz des Demonstrationsverbots.

In diesen Tagen ist es schwierig, die Gefühlslage zu beschreiben.

Wir hoffen auf Frieden.

 

Sophia Mann, EF.

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