THG Köln in der Frankfurter Allgemeinen : Erfolge im Talentschulprojekt

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Frankfurter Allgemeine Zeitung 13. Jul 2020

Talente gibt es überall

Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr das Modellprojekt der „Talentschulen“ ins Leben gerufen. Jetzt gibt es erste Erfolge.

"Zum neuen Schuljahr soll es wieder anders werden. Das hoffen jetzt alle an der Gesamtschule in der Ferdinandstraße in Köln-Mühlheim. Wo sich normalerweise 850 Kinder und Jugendliche tummeln, waren zuletzt nur vereinzelte Klassen auf alle Klassenräume verteilt. All das, was die Schule sonst noch bietet, ihre besondere Profilierung, kam nicht zum Tragen. [...]

Schulleiterin Raabe ist zupackend, begeisterungsfähig und vor allem managementerprobt, hat sie doch ein Zusatzstudium in Personalmanagement absolviert und zwischendurch in der Personalabteilung des Versicherungskonzerns Axa gearbeitet. Für ihre Schule haben sich die Direktorin und ihr Team viel einfallen lassen, um den Schülern zu bieten, was in bildungsbürgerlichen Haushalten oft selbstverständlich ist: Sprachförderung in allen Fächern mit Beginn der 5. Klasse und Musik stehen an erster Stelle, ferner Sozialtraining, Berufswahlförderung, Gesundheits- und Medienerziehung.

Vor allem Musik ist der Schulleiterin wichtig – in enger Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Rheinischen Musikschule. Der Renner ist derzeit das von der Hochschule entwickelte Projekt „Vocal Break“, mit dem integriert im Fachunterricht für 10 bis 15 Minuten Rhythmus und Gesang angeleitet wird – auch mit Unterstützung durch eine externe Fachkraft. „Das macht ja nicht nur Spaß, sondern es fördert auch die Sprachentwicklung.“ Darüber hinaus gibt es noch sehr viel mehr: ein Orchester, eine Literaturoper-AG, den Jugendchor und reihenweise Kooperationen mit dem Ganztagsträger KJA und anderen externen Partnern auf vielen anderen Feldern."

Quelle und Artikel bei der FAZ...

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